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Wandern, Natur, Gedanken, Musik

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Traunstein (1691m)

Zum zweiten Mal ging es für mich heute auf den Traunstein,
dem Wächter des Salzkammerguts.
Diesesmal aber nicht alleine, sondern mit 5 Leuten, die sich relativ spontan im Gipfeltreffen-Forum für eine Traunsteinbesteigung zusammengefunden haben.
Los ging es um 7:30 Uhr vom letzten Parkplatz der Traunseeuferstraße.
Nachdem wir die beiden Lainbergtunnel durchwanderten, gelangten wir zum respekteinflößendem Einstieg des Naturfreundesteiges.
Melanie, Mary und ich ließen den erfahrenen Bergsteigern gerne den Vortritt.
Steil gehts hier gleich weg.
Melanie und Mary konzentriert in den Seilen.
Schnell gewinnt man an Höhe und schönen Ausblicken.
Nachdem das erste Steilstück gemeistert ist kommen uns gleich ein paar Gemsen entgegen.
Blick zum Kleinen Sonnstein rüber.
Auf 800m gelangten wir zur Sulzkogelscharte.
Hier ragt ein imposanter Felsklotz in den Himmel.Dieser Blick....lud zur ersten Rast ein.
Kurz danach die erste und einzige lange Leiter am Naturfreundesteig.
Brav und problemlos wurde hier im Gänsemarsch hinaufgestiegen...

Weiter gings steil bergauf zur SchlüsselstelleIch lasse die anderen mal vorgehen.
Mary ganz cool - einhändig - in der Schlüsselstelle.
Ich dürfte so beeindruckt gewesen sein, dass ich vergessen hatte die Seitentasche meines Rucksacks zuzumachen. Als ich mich auf den Weg machte und den Rucksack mit einem Schwung aufschulterte, flog plötzlich meine Plastikflasche in hohem Bogen in die Tiefe.
 Gott wie peinlich...
Zum Glück ging aber unterhalb kein Bergsteiger, den ich verletzen oder mit der Pflastikflasche gar erschlagen hätte können.
Nach diesem Schock und ohne weiteren Trinkvorrat, musste bald die nächste Pause her.
Kurzes Relaxing am Südwestgrat.
Melanie, so schien es mir, konnte es auch sehr genießen.
Querung zum letzten Anstieg zur Traunkirchner-Hütte.
Jetzt ging es nochmal seilversichert und steil aufwärts.
Durch diese zwei Felsen gings weiter.
Eh noch alle da ? so scheint Andi's sorgender Blick zurück zu fragen.
Ja - alle da.
Blick durchs Felsentor.
Kurz vorm Traunkirchnerkogel ist noch ein kurzer Abstieg zu absolvieren
Wie eine Galeonsfigur steht Melanie am Felsen - die Männer zu ihren Füßen ... Das Vermessungssignal und die Fahne waren schon zum Greifen nah.
Nach 3 Stunden etwa erreichten wir dann die Traunkirchner-Hütte und somit das Traunstein-Platteau.
Auch Gmunder-Hütte und das Gipfelkreuz ist von hier aus schon erkennbar.
Die Traunkirchnerhütte ... am Horizont näherte sich ein Helikopter.

der gleich darauf an uns vorbeiknatterte...

Danach musste der ungeordnete Haufen ...
... nochmal zusammengeordnet und fotografiert werden.
Der Blick von hier hat schon was ... schwindelerregendes
Das keck angelegte Plumpsklo ist sicher auch nicht jedermanns Sache.
Der Hüttenhund Sammy hält Ausschau.
Währenddessen wurde auf unserem Tisch brav gelöffelt und verlorene Kalorien wieder zu sich genommen.
Gestärkt machten wir uns etwa eine halbe Stunde später auf zum Gipfel.
Zunächst runter zur Scharte, dann wieder sanft ansteigend Richtung Gipfel.
Über einen kaum auszumachenden Pfad durchs Latschendickicht, gehts dem großen Gipfelkreuz entgegegen.
Die Gmundnerhütte wurde erst nach unserem Gipfelsturm besucht.
Geschafft ! Am Gipfel ...
...packte Gerhard dann seinen Flachmann aus, was Melanie toll fand.
Gleich mal einen kräftigen Schluck genommen.
Dann umkreiste uns einige Male ein Segelflieger.
Muss ja auch toll sein einen Gipfel fliegend zu umkreisen.
Mir fällt auf, dass heute besonders viele Frauen am Gipfel sind, was selten, ich persönlich aber sehr erfreulich finde.
Beim Abstieg zur Gmundnerhütte konnte ich letzte Schneereste in einer Doline erkennen.
Ankunft und nächste Einkehr bei der Gmundnerhütte.
Blick zum Gipfel.
Anderseits der Blick von der Gmundnerhütte zur Traunkirchnerhütte.
Die Dohlen suchen sich immer die besten Rastplätzchen aus.
Einkehr und gemütliches Zusammensein.
Dabei lernten wir zwei weitere Wiener kennen.
Steile Abstieg am Mairalmstieg.
Am Miesweg entlang zurück zu den Autos
Erfrischendes Fußbad im Traunsee.
Gerhard traute sich sogar zur Gänze hinein in den nur 17° kalten Traunsee.
Die Ente dürfte sich in Melanie verliebt haben.
Sie wich uns (ihr) nicht mehr von der Seite.
Gemütlicher Ausklang am See.
Letzte Eindrücke ...
Wettermäßig hatten wir heute wirklich fast ideale Bedingungen.
Zum Ausklang fuhren wir noch zum Gasthaus Hoisn, wo wir weitere Pläne schmiedeten.
Vielleicht gibt es schon nächstes Wochenende meine Premiere in Sachen Klettern.
Der neu angelegte Drachenwand Klettersteig steht dabei hoch im Kurs.
Zuletzt die heutige Tour im Kartenformat.
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